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Am 8. November stellen wir in Berlin die vom Fraunhofer ISI-Institut in unserem Auftrag erstellte Studie zur Ökologischen Nachhaltigkeit im Onlinehandel (OENO) vor. Wir untersuchen, welche CO2e-Imprints der E-Commerce entlang seiner kundenbezogenen Wertschöpfung verursacht. Die andere Seite sind die Verbraucherinnen und Verbraucher. Würden sie nachhaltigeren Konsum honorieren?

Das dritte Quartal 2023 lag im Umsatz noch unter dem letzten „Vor-Corona-Quartal“ 2019. Aber wie wird das Weihnachtsgeschäft?

Die Zustellung der Waren macht das Wohnzimmer zum „Point of Purchase“. Die kostenpflichtige Bestellung ist nur der „Vor-Verkauf“, das Öffnen des Pakets der Moment der Wahrheit. Wenn das Geld knapp sitzt, wird der Kunde kritischer: behalten oder zurückschicken?

Unsere bevh-Mitgliederbefragung zeigt vorab wenig Optimismus. Die Zahl der Händler, die aktuell unter Plan liegen, hat sich weiter leicht auf 70 Prozent erhöht. Jeder vierte Teilnehmer berichtet für das Q3 von Planüberschreitungen, 5 Prozent können zufrieden sein.

"O"- und "W"-Commerce haben sich im Hinblick auf Startups seit 2010 nach anfänglichem Gleischritt sehr unterschiedlich entwickelt. Eine ernüchternde Grafik anlässlich des Tages der Deutschen Einheit.

Wie die taggleiche Lieferung vor ein paar Jahren stößt auch die „Instant Delivery“ der neuen Lebensmittel-Lieferdienste auf geringen Zuspruch. Konsolidierung findet statt. Aber wo lägen „Pockets of Growth“ für die Branche?

Die Verbraucherkredit-Richtlinie der EU will eine der wichtigsten Zahlarten einschränken. Der Mode-Onlinehandel würde davon besonders getroffen. Mehr als jede Dritte Rechnung nach einem Onlinekauf entfällt auf das Warengruppen-Cluster „Bekleidung“, fast 30 Prozent aller Modeartikel werden auf Rechnung bestellt.

Wie viel hat man über falsche Bewertungen als ein massives Problem für Konsumentinnen und Konsumenten gelesen. Dennoch traut mehr als jeder zweite Jugendliche und junge Erwachsene einer großen Zahl von Rezensionen eher als der Beratung eines Verkäufers.

Über eine Retourenporto wird vielfach diskutiert. Welche Wirkung würde es auf die Bestellungen nehmen - welche auf die Retouren? Welcher Hebel kann darin liegen? Auffällig ist, dass in jeder Einkommensgruppe eine relative Mehrheit ein Retourenporto nicht einmal dann akzeptiert, wenn es der Umwelt dienen soll.

Je mobiler die Kunden, um so eher sind sie bereit, Packstationen als Zustellorte zu wählen. Das könnte eine Win-win-Situation sein: Hohe Zustellquoten und Bündelung von Lieferwegen. Aber die Kunden gehen buchstäblich nicht jeden Weg mit – und je älter, desto weniger.