Cotton made in? Isotopenanalyse klärt auf
Hersteller von Baumwollbekleidung müssen nicht nur auf die Schadstoffe achten (Öko Tex 100), auf die Färbeprozesse (Detox) und auf die Arbeitsbedingungen in der Produktion (amfori-bsci), sondern eben auch auf die Materialien und deren Zusammensetzung.
Aber nun kommt noch etwas Neues hinzu: - wo hat die Baumwolle ihren Ursprung? Was für Organic Cotton, Holz aus FSC-Wäldern und "Mulesing Free Wool" schon Alltagspraxis ist, gilt nun auch für die konventionelle Baumwolle. Der Ursprung muss klar bestimmt sein. Mit Isotopen Tests wie Sie aus der Lebensmittelindustrie schon länger bekannt sind, kann jetzt hier der Nachweis geführt werden, ebenso wie für Hölzer. Damit kommen neue Kosten auf Industrie und den Handel zu, aber auch mehr Sicherheit.
Bekannte Marken und Einzelhandelsunternehmen haben hier aktuell vielfältige Diskussionen mit dem US-amerikanischen Zoll, weil die Bekleidung mit Baumwolle aus der Xinjiang Provinz hergestellt wurde - der Heimat der Uiguren. Und auf dieser Baumwolle liegt ein Importverbot für die USA. German Importers veranstalten zum Thema Isotopenanalyse von Baumwolle mit CSI/ Hongkong ein Webinar im Rahmen der Heimtextil Messe in Frankfurt.
"Isotopenanalyse Baumwolle" am 10. Januar 2023, 11:15
Anmeldungen zum Webinar richten Sie bitte an info@vfi-deutschland.de (Michael Arretz).