FAQ - Häufige Fragen zur KI-Fortbildung

  • Was bringt uns das?

    Am Ende der Weiterbildung haben Sie Beschäftigte mit nachgewiesener KI-Kompetenz und mindestens einem im Betrieb umgesetzten Anwendungsfall. Ihre Organisation profitiert von einer ganzheitlichen Schulung, die auch Fragen der Innovation, von Change-Prozessen im Unternehmen und vom verantwortungsvollen Umgang mit KI beantwortet und mit den Teilnehmenden trainiert.
     
  • Was kostet uns das?

    Je nach Betriebsgröße zwischen null und 75 Prozent der Lehrgangskosten. Dazu kommt ein Zuschuss zum Arbeitsentgelt für die Lernzeit.
     
  • Für wen ist die Weiterbildung geeignet?

    Die Weiterbildung richtet sich an Beschäftigte aus unterschiedlichen Funktionen und Unternehmensbereichen. Dazu können unter anderem Mitarbeitende aus E-Commerce, Marketing, Vertrieb, Kundenservice, HR, Verwaltung, Operations oder Fachabteilungen gehören. KI-Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
     
  • Müssen Teilnehmenden programmieren?

    Nein.  Vibe-Coding wird zwar angesprochen, ist aber nicht Teil der Weiterbildung, da eine Prüfung des entstehenden Codes nicht im Kurs möglich ist.
     
  • Wir können keine ganze Gruppe stellen. Geht das trotzdem?

    Ja. Einzelne Teilnehmende kommen in eine gemischte Kohorte mehrerer bevh-Mitgliedsunternehmen. Der Starttermin wird entsprechend koordiniert.
     
  • Wie viel Zeit müssen Teilnehmende einplanen?

    Ein fester Tag pro Woche von 8:30 bis 16:30 Uhr, Pausen inbegriffen, über mindestens 16 Wochen.
     
  • Handelt es sich um einen Selbstlernkurs?

    Nein. Das Programm ist durchgehend trainergeleitet. Die Teilnehmenden arbeiten dabei in Online-Modulen, Live-Workshops, Praxisübungen und Keynotes mit einer festen Begleitung über die gesamte Laufzeit.
     
  • Was lernen die Teilnehmenden konkret?

    Das Programm behandelt unter anderem KI-Grundlagen, KI-Tools, Prompting, KI-gestützte Content-Erstellung, Datenschutz, Urheberrecht, EU AI Act, kritisches Denken, KI-Agenten, Wissensmanagement und die Umsetzung eigener KI-Projekte.
     
  • Was erhalten wir am Ende der Weiterbildung?

    Teilnehmende erwerben einen Nachweis über KI-Kompetenzen, den sog KI-Führerschein. Zugleich entwickeln und präsentieren sie eine Projektarbeit beziehungsweise einen konkreten Anwendungsfall aus dem eigenen Arbeitskontext.
     
  • Wie hoch ist die Förderung?

    Je nach Betriebsgröße können bis zu 100% der Lehrgangskosten sowie bis zu 75% des Arbeitsentgelts förderfähig sein. Die konkrete Förderhöhe entscheidet die zuständige Agentur für Arbeit im Einzelfall.
     
  • Handelt es sich um das Qualifizierungsgeld?

    Nein. Das Qualifizierungsgeld (§ 82a SGB III) ist ein gesondertes Instrument für strukturwandelbedingte Fälle. Das vorliegende Programm nutzt die Regelförderung nach § 82 SGB III.
     
  • Ist die Förderung garantiert?

    Nein. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung. Die Agentur für Arbeit prüft die Voraussetzungen und entscheidet im Einzelfall. Die genannten Fördersätze dienen als Orientierung.
     
  • Wer unterstützt beim Förderantrag?

    GFN unterstützt Unternehmen bei der Förderprüfung, der Vorbereitung der Unterlagen und der Abstimmung mit der Agentur für Arbeit.
     
  • Wann sollte unser Unternehmen das Beratungsgespräch vereinbaren?

    Möglichst frühzeitig. Die Weiterbildung darf erst nach Förderbewilligung starten. Für die Prüfung, Vorbereitung und Entscheidung sollte ein angemessener Vorlauf eingeplant werden. Als Orientierung kann der Prozess bis zum möglichen Kursstart etwa sechs bis acht Wochen dauern.