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Internetnutzerinnen und -nutzer begrüßen das ab 1.1.2024 für Ärzte verpflichtende E-Rezept mehrheitlich, zeigt eine aktuelle Umfrage des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh). Gerade bei Online-Apotheken können E-Rezepte allerdings bislang nur umständlich eingelöst werden.
Die kürzliche Einigung auf eine Ökodesign-Verordnung zwischen dem EU-Parlament und Rat sieht unter anderem ein Vernichtungsverbot für nicht weiterverkäufliche „Bekleidung, Schuhe und Textilien (sic)“ sowie generelle Transparenzpflichten für den Umgang der Händler mit unverkäuflichen Verbrauchsgütern vor. Alien Mulyk, Leiterin Public Affairs Europa und Internationales geht das Ergebnis nicht weit genug.
Die Deutschen geben dieses Jahr zu Weihnachten erneut weniger im Internet aus als im Vorjahr, daran ändern auch starke Verkäufe in der „Black Week“ wenig. Unter dem Strich lagen die Gesamtumsätze mit Warenbestellungen von Anfang Oktober bis Ende November (nicht preisbereinigt) über alle Branchen - 7,7 Prozent niedriger.
Geht es nach dem Willen des EU-Parlaments, sollen 10 Prozent aller Paketsendungen bis 2030 in einem geschlossenen System verschickt werden. Hunderte Millionen Sendungen wären davon betroffen. Leider hat die EU vergessen, dafür europaweit einheitliche Logistikstandards festzulegen.
Die OeNO-Studie schlüsselt detailliert die gesamten klimatischen Umweltauswirkungen eines Online-Einkaufs von der Bestellung, digitalen Weiterbearbeitung, Verpackung, Logistik bis zur Zustellung (ggf. mit Retoure) anhand von Treibhausgas-Äquivalenten auf und skizziert Maßnahmen für mehr Nachhaltigkei.
„Wir müssen besonders den Mittelstand von Bürokratie entlasten und dafür dringend die Digitalisierung technologieoffen vorantreiben.“ So lautet die einhellige Forderung der Veranstalter des 1. Deutschen Lieferkettentages am 18. Oktober in Berlin. Zur Veranstaltung mit etwa 150 Teilnehmern hatten BGA, bevh, BME und DER MITTELSTANDSVERBUND eingeladen, um über Regulierung und Digitalisierung des globalen Handels zu diskutieren.
Die schwache Konsumstimmung hinterlässt weiter Spuren im deutschen Onlinehandel. Gegenüber dem Vergleichsquartal 2022 sanken Online-Umsätze mit Waren (inkl. Mehrwertsteuer, nicht preisbereinigt) von Anfang Juli bis Ende September dieses Jahres branchenweit um 13,9 Prozent auf 17.05 Mrd. Euro.
Das Europäische Parlament hat die Richtlinie über im Fernabsatz geschlossene Finanzdienstleistungsverträge verabschiedet. Wie der Name vermuten lässt, werden mit dieser Richtlinie Vorgaben über Kredite und sonstige Finanzdienstleistungen getroffen. Völlig sachfremd findet sich hierin aber auch eine Regelung zum Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen. Mit der neuen Pflicht zur Einführung einer Widerrufsfunktion für digital abgeschlossene Kaufverträge führt die EU eine überflüssige Doppelstruktur im Onlinehandel ein.
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