Zahl der Woche:

KI: Eine Frage der Bildung?

In den kommenden Wochen betrachten wir den Einsatz von KI aus einer anderen Perspektive. Künstliche Intelligenz kann, entsprechend gepromptet, repetitive Aufgaben ersetzen und Fähigkeiten erweitern. Sie kann aber auch individuelle Kompetenzen mindern, befürchten Bildungsforscher. Dazu zählt für sie die Fähigkeit, sich rasch zu orientieren und in komplexen Situationen das Wesentliche zu erkennen und den Überblick zu behalten.

Derzeit sehen wir noch eine deutlich stärkere Nutzung (oder Bereitschaft zur Nutzung) von KI für Einkaufsprozesse – Produktsuche, Produktauswahl und Bezahlung – bei den Bevölkerungsgruppen mit höherer Bildung. Der wesentliche Sprung liegt zwischen dem Mittleren Bildungsabschluss und dem Abitur. Die Grafik spiegelt für die jeweiligen Aussagen den Prozentanteil derjenigen, die „voll und ganz“ oder „weitgehend“ zustimmen.

Da in Berufsschulen KI inzwischen vielfältig eingesetzt wird (auch in handwerklichen Berufen im Kontext von Robotik) ist davon auszugehen, dass sich dieser Unterschied in den kommenden Jahren nivellieren wird.