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China-Commerce: Bricht die Welle?


Seit dem 1. Juli 2026 gelten für Pakete aus Drittländern Zollgebühren in Höhe von 3 Euro pro enthaltener Warenkategorie entsprechend der Zolltarifnummer. Ziel der Regulierung ist es, die aufgrund der großen Zahl von einzelnen Warensendungen entstehenden Bearbeitungskosten beim Zoll zu finanzieren. Ab November kommen weitere EU-Bearbeitungsgebühren dazu.

Der kumulierte Anteil der Transaktionen bei Händlern aus China hat sich im dritten Quartal fast halbiert. Noch im zweiten Quartal erreichte sie mit 7,4 Prozent einen Höchststand und fiel von Juli bis September auf 3,8 Prozent zurück.

Die regulatorische Maßnahme wird als Erfolg interpretiert. Bekannt ist auch, dass die großen Anbieter beginnen, Produktions- und Lagerstandorte in die EU zu verlagern, so dass mit dem veränderten Geschäftsmodell der Weg für ein level playing field geebnet ist. Trifft die Beobachtung aber die Realität aller Warengruppen? Dies werden wir in der kommenden #ZahlderWoche beleuchten.